Stop buy & Stop loss
Juni 25, 2009 by Gerd Krusch
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Im Forex Trading stehen zahlreiche verschiedene Orders zur Wahl, mit denen sich das Engagement im schnellsten Markt der Welt zielsicher steuern lässt. Wer die unterschiedlichen Orderarten seines Broker kennt und ihre Funktionalitäten korrekt einzuschätzen weiß, verbessert nicht nur sein Chance-Risiko-Profil beträchtlich, sondern spart auch sehr viel Zeit.
Stopp-Buy
Stop-Buy ist eine Handelsoption für Kauforders im Wertpapierhandel und bezeichnet eine Kursobergrenze. Sobald der angegebene Kurs überschritten wird, wird ein Kaufauftrag zum nächsten handelbaren Kurs billigst ausgeführt. Die Order wird dann i. d. R. auch zu einem über dem Stop-Kurs liegenden Kurs ausgeführt.
Auf den ersten Blick scheint es sinnlos, ein Wertpapier nicht unter, sondern über einem angegebenen Kurs kaufen zu wollen. Ein Stop-Buy kann aber sinnvoll sein, wenn man den Kurs eines Wertpapiers nicht ständig beobachten, ggf. aber (bei steigenden Kursen) „auf den fahrenden Zug aufspringen“ will. Der Ausdruck „Stop-Buy“ ist etwas irreführend. Es müsste eigentlich „Start-Buy“ heißen. Man wollte aber die Parallelität zu „Stop-Loss“ (siehe Arten von Verkauforders) bewahren und hat sich daher für diesen Ausdruck entschieden. Der Ausdruck „Start-Buy“ wird seit Juni 2010 von der ING-DiBa verwendet; andere Banken sprechen noch von „Stop-Buy“.
Stop-Buy-Limit
Die Ausführung erfolgt wie bei einem Stop-Buy, nur wird hier nach dem Erreichen des Stop-Buy-Kurses eine limitierte Kauforder erzeugt. Diese wird nur ausgeführt, wenn das Limit nicht überschritten wird.
Trailing Stop-Buy
Ein Trailing Stop-Buy ähnelt der herkömmlichen Handelsoption Stop-Buy. Jedoch wird das Kauflimit abhängig vom aktuellen Tageskurs nachjustiert. Die Nachjustierung erfolgt im Abstand einer relativen prozentualen oder einer absoluten Marge zum Tageskurs. Fällt der Kurs, fällt auch das Stop-Buy Limit. Steigt der Kurs über die gewählte Marge, erlangt die Kauforder Gültigkeit.
Stopp-Loss
Stop-Loss ist eine Handelsoption für Verkauforder im Wertpapierhandel und bezeichnet eine Kursuntergrenze. Sobald der angegebene Kurs unterschritten wird, wird ein Verkaufsauftrag zum nächsten handelbaren Kurs ausgeführt. Die Order wird dann in der Regel auch zu einem unter dem Stop-Kurs liegenden Kurs ausgeführt.
Auf den ersten Blick scheint es sinnlos, ein Wertpapier nicht über, sondern unter einem angegebenen Kurs verkaufen zu wollen. Ein Stop-Loss-Auftrag kann aber sinnvoll sein, wenn man den Kurs eines Wertpapiers nicht ständig beobachten, ggf. aber (bei sinkendem Kurs) „vom fahrenden Zug abspringen“ will. Damit kann das Verlustrisiko abgesichert bzw. der Gewinn realisiert werden.
Zu beachten ist, dass die Börse Stuttgart besondere Regeln für Stop-Orders hat. Dort können Stop-Loss-Orders nach Ermessen des Skontroführers ausgeführt werden, sobald ein Geldkurs unterhalb des Limits vorliegt – selbst wenn kein Kurs zur Ausführung gekommen ist.
Beispiel:
- Kaufkurs: 15 €
- Aktueller Kurs: 18 €
- Man rechnet mit weiter steigendem Kurs, will deshalb noch nicht verkaufen.
- Man setzt den Stop-Loss-Auftrag auf 17 €.
- Sollte der Kurs also auf 17 € sinken, kann man immer noch 2 € Gewinn realisieren, ohne den Kurs beobachten zu müssen.
Stop-Loss-Limit
Die Ausführung erfolgt wie bei einem Stop-Loss, nur wird hier nach dem Erreichen des Stop-Loss-Kurses eine limitierte Verkaufsorder erzeugt. Diese kommt nur zur Ausführung, wenn das gesetzte Limit nicht unterschritten wird.
Trailing Stop-Loss
Ein Trailing Stop-Loss ähnelt der herkömmlichen Handelsoption Stop-Loss. Jedoch wird das Verkaufslimit abhängig vom aktuellen Tageskurs nachjustiert. Die Nachjustierung erfolgt im Abstand einer relativen prozentualen oder einer absoluten Marge zum Tageskurs. Steigt der Kurs, steigt auch das Stop-Loss Limit. Fällt der Kurs unter die gewählte Marge, erlangt die Verkaufsorder Gültigkeit.
Quelle: WIKIPEDIA








